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Grundkurs 2011

Der Grundkurs 2011 findet unter dem Titel

ÖFFENTLICHES ENGAGEMENT UND WEB 2.0

vom 14.3.2011 bis 26.5.2011 statt. Nähere Informationen unter

www.engagement20.at

Info auch bei bifeb.at tel 06137/6624

Britische Conservatives nutzen Web 2.0 intensiv



twitter informiert mich über den heutigen event der british conservatives: george osborne, schatten-finanzminister der tories, nimmt fragen auf facebook und twitter entgegen: http://ow.ly/16gQr ... nicht ganz leicht zu verstehen, wie das funktionieren soll heute. ich hab jedenfalls einmal an der pinnwand die frage hinterlassen, wie george den londoner finanzplatz zähmen will, davon würden wir wohl auch in österreich profitieren.

beeindruckend insgesamt, wie intensiv david cameron und sein team das web 2.0 nutzen. unter verwendung von google-moderator erarbeiten sie interaktiv ihr wahlprogramm - www.conservatives.com/draftmanifesto/ - und haben dabei etwa zum thema wirtschaft aus ihrem web-publikum 704 fragen gestellt bekommen, die von 1326 personen mit 30.340 stimmen bewertet wurden.

auf der suche nach den antworten zum bereich "education" komm ich schließlich zum video, das in meinen blogeintrag eingebettet ist. webvideo host ist www.livestream.host - interessant im vergleich zu youtube die angabe der "viewerminutes", für den channel der conservatives bei livestream 2,7mio = 45.000 Stunden. not bad ...

ein wichtiger wahlkampf in europa wird mit web 2.0 tools ausgefochten. politische kommunikation ist in bewegung!
interessant ist auch die labour kampagne. davon später!

Starkes Blog zur Kommunalpolitik


Seit 2004 schreibt Christoph Stark, Bürgermeister von Gleisdorf, nahezu täglich einen Blogeintrag. Karl Staudinger hat ihn besucht und mit ihm über die Bedeutung des Bloggens in seinem kommunalpolitischen Alltag gesprochen. Das Ziel, das Bgm Stark mit seinem Blog verfolgt und offensichtlich auch erreicht, ist Transparenz. Immer wieder begegnet er bei seinen Kontakten Menschen, die ihn auf Ereignisse ansprechen, über die sie aus seinem Blog erfahren.

Manfred Hofer vom Gleisdorfer In-Lokal ROSSINI erzählt aus der Sicht des Blog-Lesers, wie die Gewissheit, mit der er sich auf die tägliche Information verlassen kann, dazu führt, dass er auch täglich den Stark-Blog aufsucht und damit tagesaktuell über das kulturelle und politische Leben in Gleisdorf informiert ist, was ohne die Bloglektüre nicht bzw. nicht in diesem Ausmaß möglich wäre.

Das Bloggen ist allerdings auch eine Möglichkeit der Selbstreflexion - und damit, wie Stark meint "ein Stück Psychohygiene". Bloggen heißt offenbar auch, etwas für sich und die eigene Gesundheit zu tun. Das würde man wohl auch anderen Mitgliedern unserer politischen Eliten wünschen!

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Merry Christmas von Barack Obama

Web 2.0 ist auch für Weihnachtswünsche ein Thema. Barack Obama - besser: sein Staff - hat dazu seine eigene Kommunikations-Idee. Auf www.barackobama.com kann man eine Video-Botschaft personalisieren und den Link zum Video an die betreffenden FreundInnen vermailen. Eine Einladung, diese Möglichkeit zu nutzen, ist an den Email-Verteiler Obamas (mit angeblich 13 Mio Email-Adressen) gegangen.

Im Video wird der/die FreundIn persönlich angesprochen und auch in bewegten Bildern dessen/deren Vorname eingebunden. Höhepunkt ist eine Weihnachtskarte, die Obama unterzeichnet mit "Happy Holidays Karl!", "Happy Holidays Maria!" usw.

Eine spezielle Form, die Community zu pflegen und eine interessante Anregung, freilich auch der Versuch, den Obama-Kult zu pflegen, was nicht nur aus der Sicht der realen politischen Unzulänglichkeiten Obamas skeptisch macht.

What do you think?

Grundkurs 2010


OnlineMeetings zur
Vorinformation: 16.2.
und 16.3.2010
jeweils 19.00 Uhr
(AdobeConnect)

Web 2.0 im Einsatz - Zielgruppenkommunikation - interaktive Begleitung von Veranstaltungen - webunterstützte Kampagnen - Projekte der Gemeinwesenarbeit - Partizipation in Planungsprozessen

Der Grundkurs bietet einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge und Techniken des Web 2.0. Im Vordergrund steht dabei der realistische Einsatz für die Kommunikation der TeilnehmerInnen mit ihren Zielgruppen.

Die Kursplattform des Kurses basiert aus dem Open Source Content Management System DRUPAL (drupal.org) durchgeführt und bietet damit auch eine Übungs- bzw. Testerfahrung mit der "community-plumbing-software (Software, die Communities schmiedet)".

Unser Kursangebot richtet sich an alle, die sich öffentlich engagieren, insbesondere

  • BürgerInnen, MitarbeiterInnen von NGO´s und Vereinen,
  • BürgermeisterInnen, Mitglieder von Gemeindevertretungen, ErwachsenenbildnerInnen und MitarbeiterInnen von EB-Einrichtungen, InteressensvertreterInnen und MitarbeiterInnen von Kammern,
  • ParlamentarierInnen, MitarbeiterInnen politischer Parteien sowie Webverantwortliche öffentlicher und privater Einrichtungen.

Der Grundkurs dauert 9 Wochen und wird in 3 Präsenzterminen (Ort: Bifeb Strobl) und 7 Online Modulen durchgeführt. Die Online Module werden teils asynchron (Kursarbeit auf der Drupal-Plattform), teils in synchronen Treffen (Adobe Connect) durchgeführt.

Kursgebühr:

Grundkurs Politische Kommunikation 2.0: 1.000 Euro

Kontaktinformation BIFEB: Mail: daniela.schlick@bifeb.at. FAX: 061376621-116. TEL: 061376621-119

Tolles Gespräch mit Marko Doringer über Mein halbes Leben


schreenshot 24.2.2009

Gestern abend haben wir in kleiner Runde ein tolles Gespräch mit Marko Doringer über seinen Film MEIN HALBES LEBEN geführt.
Marko hat uns erzählt, welche Rolle der Film in seinem Leben gespielt hat, welche besonderen Möglichkeiten in diesem Genre des persönlichen Dokumentarfilms liegen (das in Deutschland bereits viel bekannter ist als in Österreich) und was seine nächsten Pläne sind.
Die GesprächsteilnehmerInnen - und Leute, die den Film gesehen haben - sind herzlich eingeladen, ihre Eindrücke als Kommentare zu diesem Beitrag hier zu posten.

Web 2.0 und Nachhaltigkeit

Sustain 2.0 - Präsentation im Rahmen von www.umweltbildung.at

View more presentations or upload your own. (tags: web 2.0)

Diana Owen: Online Campaigns - gut und schlecht für Demokratie

Kurz vor der Wahl von Barack Obama letzten November führten David und ich einen Online-Webmontag zum Thema Webcampaigning durch. Zu Gast bei uns: Diana Owen von der Georgetown University in Washington DC.

"At its best, the online campaign acts as a countervailing force to the mass media campaign as usual. Reliable voter information, the full text of candidate documents, in-depth analyses, and diverse ideological commentary are readily available. At its worst, the Internet facilitates, and even exacerbates, the problems that plague the media election. Rumors are passed off as news at lightning speed, while parody candidate web sites confuse - even as they amuse - voters. Defamatory messages are hosted in online chat rooms, which this election included anti-Semitic comments against Democratic vice presidential candidate Joseph Lieberman. Further, the commercial incentives of the online news business interfere with democratic goals. As Chris Hunter, an analyst with the Annenberg Public Policy Center, observed about Net Campaign 2000, 'It was all very disappointing ... lots of dot-coms weren't there to pomote democracy, but to get another round of venture capital." As Internet journalists adopt the bad habits of the mainstream press, and acquire some new ones of their own, the publics faith in the media system continues to be undermined.'
Diana Owen, Media Mayhem: Performance of the Press in Election 2000, in: Larry J. Sabato: Overtime! The Election 2000 thriller
Reference: Personal Interview Chris Hunters with Matthew T. Felling, analyst, Center for media and Public Affairs, May 28, 2001

Was Online Kampagnen Gutes und Schlechtes zur Qualität der Demokratie beitragen können, hat sie schon vor längerer Zeit in einem Aufsatz aus Anlass der Präsidentschaftswahlen 2000 so formuliert:

"In ihrer besten Ausformung ist die online Kamapgne eine Gegenkraft zur üblichen Medienkampagne: Verlässliche Wählerinformation, Volltext der Originaldokumente der KandidatInnen, vertiefte Analysen und unterschiedliche ideologische Kommentare können rasch zur Verfügung gestellt werden.

In seiner schlechtesten Form allerdings ermöglicht auch das Internet dieselben Probleme, die die medial vermittelte Wahlinformation plagen, und verschärft sie sogar: Gerüchte werden in Blitzgeschwindigkeit weitergegeben und Parodie-Websites verwirren die WählerInnen - auch wenn sie amüsant sind. Verleumderische Botschaften werden in Online Chatrooms weitergereicht - was bei diesen Wahlen (Anmerkung: US-Präs. 2000) auch antisemitische Kommentare gegen Joseph Liebermann, den demokratischen Vizepräsidentschaftskandidaten - miteinschloss.

Weiters laufen ökonomische Interessen des Online News Business demokratischen Zielen zuwider. Chris Hunter, ein Analyst des Annenberg Public Policy Centers, beobachtete zur Web Kampagne 2000: "Es war sehr enttäuschend ... eine Menge von Dot-Coms waren nicht dabei um Demokratie zu promoten, sondern eine weitere Runde von Risiko-Kapital einzusammeln."

Während sich also Internet Journalisten die schlechten Gewohnheiten der Mainstream-Medien aneignen und einige neue dazu entwickeln, wird der Glaube der Öffentlichkeit in das Mediensystem weiterhin unterminiert."

US-Presidential-Elections: Does Webcampaigning make a difference?


WEBMONDAY EVENT TO
WEBCAMPAIGNING IN THE US
:
Monday, October 27th 2008,
7.00PM (19.00Uhr)
on our Adobe-Connect-Platform

The online acitivies of the campaigns of Barack Obama and John McCain are catching attention from all over the world as they show the present state of the art in webcampaigning at a level not foreseen. At the same time the internet serves as a platform for information-exchange, discussion and debate through blogs, media-websites and social-networks.

The book MAKING A DIFFERENCE, edited by Stephen Ward, Diana Owen, Richard Davis and David Taras, tries to give a more global view of what´s going on in webcampaigning. It contains papers about Online Campaigning in Chile, Australia, Singapore, Indonesia, USA, Canada, United Kingdom, Spain, Belgium, Netherlands, Italy and Germany which try to give the reader information and systematic understanding of the role of the internet in election politics.

In their contribution Diana Owen and Richard Davis describe the evolution of web-campaigning in the US and focus on the campaings of 2004. At the beginning you find an interesting quote of Dulio and O´Brien who cautioned in 2004, that "any campaign that relies too heavily on the Internet ... had better start drafting a concession speech for election day." This seemed to be true forecasting concerning Howard Dean, who lost the Democratic nomination that year after a brilliant webcampaign, and also concerning John Kerry, who relied more on webcampaigning than did George Bush.

Owen and Davis conducted a content analysis of the candidate Websites and found reinforcment acitivities on one hand - such as email alerts and weblogs - and on the other hand recruitment/mobilization acitivities - such as asking for donations, inviting people to volunteer for a capaign, to help organize campaign events, to participate in online discussions, to contribute to a candidate's weblog, to forward links to candidate websites and to engage in similar acitivities.

There is a lot of information packed in interesting charts in that paper. The main impact of the mobilization efforts of the campaigns on frequent users of candidate's websites for example was to make them forward links to the campaign's website. Half of the participants of the survey of Owen/Davis subscribed to email alerts (newsletters), a bit more than a quarter read the candidates blog. People who used mobilization sections of candidate websites most likely supported the campaign also with offline activities. Most interesting is the result of that survey in respect to email alerts: 35% of the respondents of the survey believe that emails helped them stay informed about the campaign. Still 49% felt there were too many email alerts and 31% were annoyed by them.

Reflecting the quote of Dulio/O'Brien mentioned above John McCain will be the next President of the United States as Barack Obama evidently has put much more emphasis on his online campaign - and achieved incredible response. We will see in near future!

Steve Clemons´ Blog-Serie gegen John Bolton als UN-Botschafter der USA

What can you do with a blog? Steve Clemons told a story to this question tonight at the Vienna Kreisky-Forum. He is an insider on capitol hill in Washington D.C. and an expert in foreign politics (Director of the American Strategy Program at the New America Foundation) - and someone who moves between the party lines of the us-american political system. When Bolton was appointed UN-ambassador of the US by George Bush, Clemons turned to action. He considered Bolton to be a capable man, but strongly rejected his appointment, since Bolton is opposing the United Nations quite directly. Clemons started a series of articles on his blogs and could take considerable influence on the Senate's decision not to confirm Bolton's appointment and later - after Bush used an exeptional rule to appoint Bolton - helped make Bolton abstain from a second term. Clemons series reminds of Cato's "ceterum censeo ...": a google search for "John Bolton" restricted to his blog delivers 42 pages of search results.

Was kann ein Blog?

Steve Clemons hat darüber heute im Kreisky-Forum erzählt. Er ist ein Insider am Capitol Hill in Washington D.C. und ein Außenpolitik-Experte - und interessanterweise eine Persönlichkeit, die sich im amerikanischen Parteienstreit zwischen den Lagern bewegt. Als John Bolton von George Bush zum Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen ernannt wurde, schritt Clemons zur Tat. Er hielt Bolton für einen intelligenten Mann, aber völlig ungeeignet, dieses Amt auszuüben. Bolton ist ein vehementer Gegner der Vereinten Nationen.

Vor der Abstimmung im Senat über die Bestätigung Boltons als UN-Botschafter führt Clemons eine Blog-Serie durch, die durchaus von Einfluss auf die Entscheidung des Senats war, Bolton nicht zu bestätigen. Bush ernannte Bolton schließlich mit Hilfe eines Ausnahmegesetzes, später erklärt Bolton von sich aus, nicht für eine weitere Periode für diese Amt zur Verfügung zu stehen.

Die Methode Clemons in dieser Auseinandersetzung erinnert an Cato ("Im übrigen ..."): Ein Google-Suchbefehl mit Einschränkung auf die Website The Washington Note liefert 42 Treffer-Seiten.

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