Webcampaigning ist eine interessante Ergänzung der traditionellen Methoden für politische Kampagnen, insbesondere natürlich Wahlkampagnen. In einer umfassenden Studie haben Kirsten A. Foot und Steven M. Schneider vom Massachusetts Institute of Technology 2006 die Praktiken des Webcampaignings in US-Wahlkämpfen untersucht. Sie verweisen auf 4 Haupt-Praktiken:
- die Praxis des Informierens (Verteilung von Kampagnen-Informationen über das Internet)
- die Praxis des Involvierens/Einbeziehens der BesucherInnen von Kampagnen-Websites in die Kampagne selbst
- die Praxis des Verbindens (connecting) der BesucherInnen der Website mit anderen politischen AkteurInnen
- die Praxis des Mobilisierens der Website-BesucherInnen zu eigenständigen Aktivitäten innerhalb der Kampagne.
Ein Blick auf die Praxis des Webcampaignings der wahlkämpfenden Parteien bei den NR-Wahlen vom 28.9.2008 zeigt, dass die Parteien sich zum allergrößten Teil auf die Praxis des Informierens beschränken.
Unten eine Serie von 4 Webvideos, in denen anhand von Kampagnen-Websites für die Präsidentschaftswahlen in den USA die verschiedenen Praktiken des Webcampaignings erläutert werden.
"Blättern" Sie von Video zu Video, indem Sie auf die Pfeile am linken und rechten Rand jeweils in der Mitte des Videofensters klicken.
